Zwei Frauen stehen vor einem Flipchart und diskutieren darüber

Der Systemische Ansatz

Verständnis für die Wechselwirkungen
von Individuen und Systemen.

Der systemische Ansatz sieht auftretende Phänomene als das Zusammenspiel von Elementen, nicht begründet in den Eigenschaften der Elemente selbst. Das bedeutet: Die Systemik betrachtet zunächst die Struktur einer individuellen Situation. Für Organisationen heißt das, dass eine Person nur Symptomträger:in eines Problems im System ist und nie selbst das Problem.

Überblick: Geschichte und Kerngedanken der Systemik

Der Systemische Ansatz entwickelte sich ursprünglich als therapeutisches Verfahren in der Familientherapie. Wann genau sich die systemische Grundhaltung in der Therapie etablierte, ist nicht bekannt. Ihre Anfäge nahm sie aber in den 1950er Jahren in den USA. Nach vielen Veränderungen in der Theorie und einem breiten Diskurs wirkten vor allem die Kommunikationstheorien von Gregory Bateson, aber auch Paul Watzlawick auf den Systemischen Ansatz. Später wurde diese Sichtweise auch von Organisationspsycholog:innen angewandt.
Was macht den Systemischen Ansatz in der Beratung aus? Kerngedanke ist, dass ein Unternehmen existiert, weil darin Menschen miteinander arbeiten – oder gegeneinander. Die menschliche Interaktion in Verbindung mit den Gesetzmäßgkeiten des organisationalen Systems ergibt für Systemische Berater:innen ein dynamisches Ökosystem, das im Ganzen betrachtet werden muss.

Konzepte: Welche systemischen Methoden gibt es?

Das Riemann-Schley-Modell

Dieses Modell zeigt die Ebenen menschlicher Interaktion. Es reduziert Komplexität von Situationen und bietet Handlungsoptionen. Der Kern: Die Lösung liegt oft auf einer anderen Ebene als das Problem.

Die Theorie U

Veränderung ist nicht linear. Das Modell der Theorie U zeigt den notwendigen Umweg, der echte Transformation hervorbringt. Es verdeutlicht sachliche und emotionale Schritte für Tiefe und Co-Kreation.

Die Z-Strategie

Das „Z“ ist Vorlage für die Projekt-Architektur im Change, bietet Überblick und verbindet die inhaltliche Entwicklung mit der Aktivierung aller Beteiligten. Es bietet Orientierung und Identifikation.

Haben Sie Fragen?: Systemisches Arbeiten
braucht den Dialog.

 

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