Handlungsfähig im neuen Normal

Handlungsfähig im neuen Normal
27. Juli 2021

Das neue Normal – Was ist das?

Zurück zur Normalität, so bezeichnen wir oft einen Zustand nach einer Krise oder einem einschneidenden Ereignis. Doch zumeist handelt es sich gar nicht um ein Zurück im Sinne der Umstände vor der Krise, sondern um eine Adaption an die neuen Umstände bzw. den Umgang mit der neuen, veränderten Situation.

Nach über 12 Monaten Corona-Krisenmanagement in Gesellschaft, Wirtschaft, Arbeits- und Privatleben steuern wir auf den Moment zu, wo die Menschen zunehmend wieder an Ihren ursprünglichen Arbeitsplatz zurückkehren könnten. Und plötzlich stellen sich viele Fragen. Wie wollen wir eigentlich in Zukunft arbeiten? Was können wir aus der Krise und diesem Tranformationsmoment lernen und mitnehmen?

Und was passiert eigentlich, wenn Menschen nach so langer Zeit und mit völlig individuellen Kontexten wieder an einem Ort zusammenkommen? Sollten wir uns darauf vorbereiten?
Wir sagen: Ja, unbedingt.



In den letzten Monaten hat sich mit jeder:m Mitarbeiter:in im Homeoffice ein neues Subsystem der Organisation, mit ganz eigenen individuellen Kontexten und Bewältigungsstrategien, entwickelt. All diese Subsysteme kehren nun perspektivisch an einen Ort zurück und bringen damit auch ihre individuellen Erfahrungen und unter Umständen gänzlich veränderte Bedürfnisse und Erwartungen mit. Für diese neuen, veränderten Bedingungen gilt es gemeinsam einen konstruktiven Umgang zu finden. Allerdings liegen hier auch große, neue Potentiale, die von den Organisationen erschlossen werden wollen.



Eine Organisation lernt jeden Tag, in den vergangenen Monaten wahrscheinlich in einer noch größeren Menge und Geschwindigkeit. Dabei geschieht vieles unbewusst. Indem wir uns dieses Unbewusste wieder ins Bewusstsein holen und es darüber vergrößern, steigern wir auch die Handlungsfähigkeit und stärken das System insgesamt.

Was hat unsere Organisation aus der Krise gelernt und welche Stärken haben sich entwickelt?

Was haben wir erfolgreich abgelegt? Was wollen wir in Zukunft nicht mehr?

Diese zwei rückwärts gerichteten Fragestellungen entweder auf Organisations- und/oder auf Teamebene bieten einen hilfreichen Einstieg in das Thema und führen ganz automatisch zu den nach vorne gerichteten Fragestellungen wie z.B.:

Wie wollen wir zukünftig arbeiten?
Wie bringen wie die vielen individuellen Interessen zusammen?
Welchen Rahmen müssen wir als Organisation schaffen, welche Vereinbarungen ändern oder neu beschließen?
Wie führen wir unsere Teams in dieser neuen Zeit?
Wie stellen wir in hybriden Arbeitsformen Dinge wie Zugehörigkeit, Zusammenhalt und Identität sicher?
Brauchen wir veränderte Büro und Workspace Konzepte, die die neuen Arbeitsformen besser bedienen können?
Was bedeuten diese Veränderungen auch im Hinblick auf zukünftiges Recruiting und Employer Branding?

Das neue Normal steht direkt vor der Tür und will gestaltet und belebt werden. Für Unternehmen und Mitarbeiter:innen ist es in dieser Zeit relevant, die neuen Herausforderungen frühzeitig zu besprechen und proaktiv zu lenken. Als Denkpartner können wir dabei helfen zusammen die Chancen und Möglichkeiten, die in der Veränderung wohnen zu heben, auszuschöpfen und mutig in die Umsetzung zu kommen.

Das IOS als Institut für Organisationsentwicklung & systemische Beratung bietet kluge Formen des partizipativen Gestaltens und Involvierens an, in denen das Erarbeiten von gemeinsamen Lösungen und Regelungen, die für Mitarbeiter:innen und Arbeitgeber:innen gleichermaßen funktional, vereinbar und auch nachhaltig sind, damit Sie als Organisation handlungsfähig bleiben und mit Rücksicht die Zukunft gestalten können.

von Stefan Kunze

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