Warum systemisches Coaching
Coaching ist ein wachsender Markt. Der Boom verweist auf ein starkes Bedürfnis an wirkungsvoller Entfaltung der persönlichen Kompetenz, um gegenüber neuen und emotional schwierigen Situationen gegenüber innerlich und äußerlich besser aufgestellt zu sein. Im Coaching geht es uns um Prozesse des Übergangs, der Transformation auf der Personenebene und der Systemebene. Insbesondere in Prozessen des tiefgreifenden Wandels sind die verantwortlichen Schlüsselpersonen mit starken Emotionen konfrontiert.
Emotionen in der Führung
Lange Zeit galten Emotionen als Störgrößen im professionellen Feld. Sie wurden deshalb der Privatsphäre zugeordnet. Jetzt dagegen gilt es, in der Leadershipaufgabe, im Team und für sich selbst Zugang zur eigenen Emotionalität zu gewinnen. Denn Emotionalität wird inzwischen als Ressource verstanden, als Potenzial des Erlebens und als Quelle der Intervention.
Die zentrale Frage für Führungskräfte lautet daher: Wie kann der Verstand arbeiten und die Emotionalität sich zugleich zeigen?
Coaching als Probebühne, Rüttelstrecke und Werkstatt
Es geht also darum, die eigenen Ressourcen herauszufordern und an Situationen zu wachsen. Hierbei hilft Coaching: Der Blick in den Spiegel eines biografisch und strategisch ausgerichteten Coachings tut gut und wirkt Wunder.
- Coaching ist Wechsel der Perspektive und bedeutet aus der "analytisch- autistischen", individuellen Höhle herauszukommen oder aus der Schlacht der Argumente herauszutreten, um sich zu besinnen und ein Gefühl für das Wesentliche zu bekommen.
Unser strategischer Coaching-Ansatz hat eine doppelte Blickrichtung:
- Blick auf die Situation in ihrer teilweise chaotischen Vielfaltigkeit.
- Blick des Coachees auf sich selbst, um in der Introspektion sein „inneres Team“ zu erkennen, das sich gerade aufgestellt hat. Coaching folgt dann dem Dreischritt:
- Selbstklärung
- Kommunikationsklärung
- Systemklärung
Wer nach dem Coaching unerschrocken und beherzt auftritt, hat mental die Situation bereits durchlebt, nimmt offener wahr, kann situativer handeln und seiner Intuition folgen. Die Ausstrahlung wird stärker, die Überzeugungskraft wächst, und die Resonanzfähigkeit nimmt zu.
Coaching ereignet sich im Medium der Sprache, es ist Umgang mit sprachlich gefasster Wirklichkeit und spiegelt die Mentalität. Es eröffnet die Chance, über die Sprache Zugang zu sich selbst und zu den Menschen zu bekommen. Es ist ein wunderbarer Erfahrungsraum, in dem Wandlungen passieren und Wirklichkeiten erfahren werden: "It takes two to see one", die Wahrheit beginnt zu zweit.




